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Makeda Michalke

Versetzen wir uns einmal in den Abend der Indietanic 2013 zurück, als gegen 20.45 Uhr eine soulige Frauenstimme über den Rhein erschallte. Drei Minuten und 47 Sekunden später krachten die ersten vorbeifahrenden Schiffe in die Felsen am Ufer, paralysierte Angler ertranken in den Stromschnellen des Rheines, denn: Makeda Michalke, die Lorelei von Bonn, war am Werk.

Aber eins nach dem anderen: Wissenschaftler aus einem berühmten Institut in Harvard führen ihre Faszination auf ihre Stimme und auf ihre hellgrünen Augen zurück. Die Stimme ist ein Geschenk ihrer Oma Isola Long, einer Näherin von der kleinen Insel St Vincent neben Trinidad und Tobago (bevor ihr jetzt Wikipedia um Hilfe bittet: Ist ein karibischer Inselstaat, der die Inseln Trinidad und Tobago umfasst. Die Inseln sind die südlichsten der Kleinen Antillen und liegen vor der Küste Venezuelas. Trinidad und Tobago ist 5128 km² groß und hat über 1,3 Millionen Einwohner). Die Augen hingegen sind ein Präsent des werten Opas Günther aus Grossstein in Schlesien.

Lange Rede, kurzer Sinn: Sie bereichert mit ihrer zauberhaften Stimme die Bands “Genda” und “Steal a Taxi”. Eine kleine Warnung zum Schluss: Immer Mittwochs gegen 19.37 Uhr macht sie joggingtechnisch die kleine Brückenrunde am Rhein und singt zu ihrer Ipod-Mucke. Da sie mit 1.63 m doch recht kurze Beine hat, braucht sie für die Strecke 1 1/2 Std. Bis 21.07 Uhr sollte man folglich von einem Feierabendspaziergang am Rhein absehen. Man könnte paralysiert Indiefluten und dann untergehen…

 

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