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Mascaline

Vor den Indie-Snobisten gut versteckt, hören wir leidenschaftlich gerne HipHop beim Aufbau und Soundcheck unserer Partys. Seit dem wir im Untergrund/Bonn musizieren, ist es fast schon Tradition, dass die Jungs von der Bar und wir uns einer kleinen Jamsession hingeben. Allen voran Sam aka „Mascaline“.

Mit dem rappen hat unser Bro mit 15 angefangen. Ein berühmter Rapper aus Detroit inspirierte ihn dazu eigene Textskizzen zu schreiben. Dann hatte noch ein Kollege in der Schule nen eigenen Track aufm mp3-Player und zack, war die Lawine losgetreten…

Thematisch dreht sich bei Mascaline viel ums Nachtleben, das Leben an sich. Verpackt wird das ganze dann in eine unterhaltsame Geschichte. Wer sich den jungen, brutal gut aussehenden Bonner Künstler mal live reinziehen möchte, hat dazu am 3. Mai 2015 auf dem „Reimaue“ Festival die Möglichkeit.

Die Reimaue is bezogen auf HipHop, eine Alternative zur Rheinkultur und eine Plattform für fette Rapper aus der Region! Den ganzen Tag wird bei Sonnenschein mit dem Kopf genickt und abends wir es sich dann im Untergrund auf der Aftershow-Party richtig bös gegeben!

Chris Loup

2010 mit dem Kauf seiner ersten DSLR begannen die ersten Gehversuche in der Fotografie. Damals hatte er noch keinen Plan was er mit der Kamera überhaupt anstellen will. Ihm war nicht bewusst, was er interessant finde. Fotografieren und auf den Auslöser drücken hat damals einfach nur Spaß gemacht. Um nach seinem Umzug nach Bonn einen neuen Freundeskreis aufzubauen, startete er Ende 2010 bei Virtualnights mit der Partyfotografie. Dabei lernte er einen haufen netter Menschen kennen die seinen Weg nachhaltig beeinflusst haben.

Seine Faszination für Hochglanzmotive der VOGUE und anderer Modemagazine wächst und so kam er 2011 dazu, sein erstes Modell aus einer Fotografencommunity zu shooten. Diese Bilder gefallen ihm heute noch und haben einen nicht wegzudenkenden Platz in seinem Portfolio. Bald darauf tanzte er mit seiner Kamera auf Hochzeiten. Damals noch initiiert durch Vitamin-B, fand er gefallen daran, den Tagesablauf von zwei Liebenden festzuhalten. Hier kann er kreativ sein, ohne lenken zu müssen. Er ist der Beobachter, der Reporter.

Als Kontrast dazu, genieße Chris Loup, es noch immer, die feuchten Nächte der disco bohème zu porträtieren. Eine Liaison die nie langweilig wird und das ist gut so!

http://chrisloup.com/

HEIDI FRANKE

In Dresden nach dem Mauerfall geboren, zog Steppke Heidi, gerade mal eine Jahr alt, mit ihrer Familie in das schöne Freiburg. In ihrer kreativen Kindheit, in der sie immer viel mit der Oma gemalt hatte, schwankte sie mit ihren Berufswünschen zwischen Richterin oder Pathologin und dem Wunsch, später mal etwas Kreatives zu machen. Schließlich studierte sie in Dortmund Design, Medien und Kommunikation auf Bachelor mit Schwerpunkt Grafikdesign. Dort hat sie unter anderem für verschiedene Fotografen Sets gebaut und sich viel mit klassischer Grafik beschäftigt.

Viele Ideen hat Heidi (25) in ihrem hübschen Kopf und eines Tages konnte sie sie zusammenführen und realisieren. Sie bekam Kontakt zum „Wunderland“, einem Zwischennutzungsprojekt am Siegesdenkmal in Freiburg, das vor dem Neubau eines Hotels an ein Künstlerkollektiv vermietet wurde. Dort konnte sie sich erstmals frei und kreativ ausprobieren und schuf die interaktive Installation „ZUMSELBSTZERSTÖREN“. Dabei handelte es sich um Farbbehälter aus Silikon, die über schrägen Flächen installiert waren und vom Publikum mittels verschiedener Waffen wie Messer, Scheren, Scherben, Nagelzwickern etc. zerstört werden konnten. Die austretende Farbe lief dann über die Flächen und so entstand das Kunstwerk. Spannend ist hierbei, dass durch das Zerstören etwas geschaffen wird. Hat Heidi hier gar eines der tiefen Geheimnisse des Lebens dargestellt?

Sie selbst sagt, ihr Antrieb ist dabei das kreative Ausprobieren und Energien rauszulassen.

Für die disco bohème mit dem Motto SUPPORT YOUR LOCAL ARTIST hat Heidi ihre Installation an das Party-Setting angepasst, ZUMSELBSTZERSTÖREN 2.0! Da scharfe Gegenstände in einem Nachtklub eher fehl am Platz sind, hat sie eigens Farbbehälter entwickelt, die mit den bloßen Händen zerstört werden können. Diese seien laut Heidi nun etwas wie überdimensionierte Pickel geraten, die man ausdrücken müsse und lacht. Manche fänden sowas ja geil und andere wieder eklig, sie ist sehr gespannt, was sich an der Party so entwickeln wird. Für die experimentierfreudigen Gäste ist eigens für Schutzkleidung gesorgt. Auch das Thema „Schwarz und Licht“, zu dem auch die involvierten Fotokünstler gearbeitet haben, hat Heidi umgesetzt. Aus ihren Zerstörungspickeln wird Schwarzlichtfarbe fließen – fetzig!

Heidi ist gespannt auf die Stimmung und Dynamik am kommenden Samstag im BalzBambii. Sie hofft, das Publikum hat Spaß an der Installation und bekommt Lust mitzumachen. Sie freut sich auf die Veränderung in den Gesichtern, während die Gäste die Installation ausprobieren. Der von ihr meistbeobachtete Prozess sei gezeichnet von anfänglicher Unsicherheit, die sich zu leichtem Ekel entwickelt und meist in einem hämischen Grinsen mündet. Außerdem freut sie sich auf die Party, denn sie tanzt sehr gerne und feiert dabei das Leben. Beste Voraussetzungen für einen bunten Partyabend mit der sympathischen jungen Künstlerin!