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Emilie Abdel Wahhab

In unserer Rubrik “Locals” haben wir unserem Dezember-Flyer-Mannequin Emily ein paar Fragen gestellt. Wir kennen die zauberhafte Dame durch ihre Tätigkeit in der Tante Rike, als Gast und seit drei Jahren als Tätowiererin:

Was fasziniert Dich am Tätowieren?

Tätowieren ist, wenn alles gut läuft, die einzige Art, Kunst für immer mit einem Menschen zu verbinden. Bilder können weggeschmissen werden, bei Tattoos ist das nicht so einfach.

Der Job des Tätowierers ist dazu noch ein ziemlich erfüllender Job. Man macht Menschen für eine lange Zeit sehr glücklich, man unterhält sich viel und knüpft neue Bekanntschaften. Also ein ziemlich sozialer Job, wenn man es so sagen kann.
Es macht unglaublich Spaß, aus Denkanstößen der Kunden und Kundinnen etwas Neues zu kreieren, denn bei mir wird alles nur einmal selber entworfen und auch nur einmal selber gestochen.

Wie bist du darauf gekommen?

Ich zeichne seit dem ich einen Stift fest halten konnte. bereits meine Mutter hatte schon mehrere Tattoos, was mich auch dazu brachte, mir mit 16 mein erstes Tattoo stechen zu lassen. Das Interesse am Thema gab’s schon länger.

Irgendwann mit 20 schenkte mir ein Bekannter eine Tattoo-Maschine, zwar nur ein günstiges Starter-Set, aber immerhin. Das Eine kam zum Anderen. Ich verband meine Leidenschaft zur Kunst mit meinem eigenen Hobby, und zack, da bin ich.

Was willst du in den kommenden Jahren erreichen?

Momentan arbeite ich noch mobil, da ich mir all mein Geld für mein eigenes kleines Studio/Atelier sparen möchte. Das ist auch eigentlich mein einziges Ziel, mein eigenes, kleines, perfektes aufewig.studio.
Eventuell konzentriere ich mich dann auch ein wenig mehr auf meine Leinwand Mandala-/Aquarelle-Arbeiten, aber das ist ein späteres Kapitel.

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Paul Schmidt

Paul Schmidt ist durch und durch Freiburger – heißt aufgewachsen und wohnhaft in 79098 seit Tag eins. Na und seit dem er sich erinnern kann, malt der Bursche fleißig vor sich hin. Angefangen hat das alles dann so richtig mit seiner Einschulung. Wer kennt das nicht, im Unterricht sitzen und rumkritzeln, egal ob Heft oder Mathebuch? Dieser Leidenschaft ist er dann auch in seiner Freizeit mehr und mehr nachgegangen. Damals hieß das Graffiti.

Seinen endgültigen Stil, wird er wohl nie finden, Graffitilettern hat er schon lange an den Nagel gehängt. Jetzt probiert er immer wieder neues aus und malt in verschiedenen Stilphasen. Neben der Malerei macht er leidenschaftlich gerne Fotos und beschäftige sich mit Videographie und Mediengestaltung.

Paul zeichnete die Indietanic-Kampagne 2016.

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Mascaline

Vor den Indie-Snobisten gut versteckt, hören wir leidenschaftlich gerne HipHop beim Aufbau und Soundcheck unserer Partys. Seit dem wir im Untergrund/Bonn musizieren, ist es fast schon Tradition, dass die Jungs von der Bar und wir uns einer kleinen Jamsession hingeben. Allen voran Sam aka “Mascaline”.

Mit dem rappen hat unser Bro mit 15 angefangen. Ein berühmter Rapper aus Detroit inspirierte ihn dazu eigene Textskizzen zu schreiben. Dann hatte noch ein Kollege in der Schule nen eigenen Track aufm mp3-Player und zack, war die Lawine losgetreten…

Thematisch dreht sich bei Mascaline viel ums Nachtleben, das Leben an sich. Verpackt wird das ganze dann in eine unterhaltsame Geschichte. Wer sich den jungen, brutal gut aussehenden Bonner Künstler mal live reinziehen möchte, hat dazu am 3. Mai 2015 auf dem “Reimaue” Festival die Möglichkeit.

Die Reimaue is bezogen auf HipHop, eine Alternative zur Rheinkultur und eine Plattform für fette Rapper aus der Region! Den ganzen Tag wird bei Sonnenschein mit dem Kopf genickt und abends wir es sich dann im Untergrund auf der Aftershow-Party richtig bös gegeben!

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